Istanbul: Aktionen geht weiter

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Die in Esenyurt protestierenden Angehörigen der hungerstreikenden Gefangenen erklären, sie werden ihre Aktion fortsetzen, bis die Isolation Öcalans aufgehoben ist. In Şişhane protestierte gestern das Bündnis „Frauen sind gemeinsam stark”.

Seit Wochen protestieren die Familienangehörigen der für die Aufhebung der Isolation Abdullah Öcalans hungerstreikenden Gefangenen täglich im Istanbuler Stadtteil Esenyurt. Sie haben ihre Aktion auch gestern weiter fortgesetzt. Wie jeden Abend versammelten sich die Aktivist*innen vor dem HDP-Gebäude in Esenyurt und zogen dann zum Köyiçi-Platz. Und wie jeden Abend wurden sie dort von Panzerfahrzeugen der Polizei umzingelt, die Personalien aller Protestierenden wurden aufgenommen. Dennoch setzten sie ihren Protest fort und erklärten, dass sie bis zum Ende des Hungerstreiks und Todesfastens ihre Mahnwache weiter durchführen werden. Die Aktivistin Rûken Seven, die am 14. Mai festgenommen wurde, soll heute der Staatsanwaltschaft vorgeführt werden.

Protest in Şişhane

In Istanbul-Şişhane fand eine Solidaritätsaktion des Bündnisses „Frauen sind gemeinsam stark” statt. Die Frauen versammelten sich im Zentrum des Stadtviertels. Die Polizei versuchte vergebens, den Frauen das Tragen weißer Kopftücher zu verbieten. Die HDP-Abgeordnete Züleyha Gülüm nahm ebenfalls an der Aktion teil und erklärte: „Wir werden uns mit eurer Gewalt, eurer Ungerechtigkeit und eurem Krieg nicht abfinden.“

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