Proteste gegen Isolation in mehreren europäischen Städten

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In Deutschland, Österreich und Frankreich protestierten gestern erneut Menschen gegen die Isolation Abdullah Öcalans und riefen zur Solidarität mit den Hungerstreikenden auf.

In Deutschland gingen gestern in Freiburg, Darmstadt und Duisburg erneut Menschen auf die Straßen, um ein Ende der Isolation des kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali zu fordern. In Freiburg fand eine Kundgebung statt, zu welcher der Nuda-Frauenrat und das Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Freiburg aufgerufen hatten. An dem Protest, bei dem immer wieder auch auf die gesundheitliche Lage der Hungerstreikenden aufmerksam gemacht wurde, nahmen auch verschiedene linke Gruppen aus Freiburg teil.

In Darmstadt haben Aktivistinnen von JXK Darmstadt und der Frauen aus der kurdischen Jugendbewegung  an drei Orten in der Stadt mit kreativen Aktionen auf den Hungerstreik aufmerksam gemacht. Die Aktivistinnen zeichneten mit Klebeband Körper auf dem Bordstein und machten dadurch auf den andauernden Hungerstreik aufmerksam.

In Duisburg hingegen entrollten kurdische und deutsche Aktivist*innen auf einer Wahlkampfveranstaltung der CDU ein Transparent mit der Aufschrift „7000 Menschen im Hungerstreik“. Das Transparent wurde während der Rede der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer von den Aktivist*innen entrollt.

Auch im österreichischen Graz und in der französischen Hauptstadt Paris fanden gestern Protestkundgebungen statt. In beiden Orten riefen die Teilnehmer*innen zu einer vollständigen Aufhebung der Isolationsbedingungen Abdullah Öcalans auf und begrüßten den Widerstand der Hungerstreikenden.

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