„Es lebe der Widerstand in den Gefängnissen“

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Auch heute gingen in der nordkurdischen Provinzhauptstadt Amed Angehörige von hungerstreikenden Gefangenen auf die Straße, um auf den Widerstand gegen die Isolation aufmerksam zu machen.

Seit Monaten ziehen Angehörige von politischen Gefangenen auf die Straßen, um der Forderung nach Aufhebung der Isolation des kurdischen Vordenkers Abdullah Öcalan Nachdruck zu verleihen. Es sind größtenteils die Mütter der Gefangenen im Hungerstreik, die Polizeigewalt und Repression zum Trotz täglich zusammenkommen.

In der nordkurdischen Provinzhauptstadt Amed (Diyarbakir) finden seit einigen Wochen Mahnwachen statt, um auf den Gefängniswiderstand aufmerksam zu machen. Aus diesem Anlass führten auch heute Hunderte Gefangenenangehörige ihre tägliche Mahnwache durch, die mit einer anschließenden Demonstration beendet wurde.

Das Sit-In begann wieder vor der stillgelegten Mehlfabrik gegenüber dem polizeilich abgesperrten Koşuyolu-Park im Stadtteil Bağlar. Unterstützt wurde die Mahnwache von der HDP-Abgeordneten Remziye Tosun und zahlreichen Lokalpolitiker*innen der HDP und DBP. Auch Familien aus den Kreisstädten Licê, Farqîn (Silvan), Bismîl sowie der benachbarten Provinz Êlih (Batman) waren angereist. Trotz starker Polizeipräsenz rief die Menschengruppe immer wieder Parolen wie „Es lebe der Widerstand der Mütter“, „Kämpfend werden wir gewinnen“, „Es lebe der Gefängniswiderstand“ und „Die politischen Gefangenen sind unsere Würde“.

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