Polizeiangriff auf Protestaktion in Zürich

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In Zürich ist eine Protestaktion zu den Massenhungerstreiks für die Aufhebung der Isolation Öcalans von der Polizei angegriffen worden. Zwei Personen wurden unter Gewaltanwendung festgenommen.

Die Solidaritätsplattform mit den Hungerstreiks und der Frauenrat Berîtan führten gestern eine gemeinsame Protestkundgebung im Zentrum der Schweizer Stadt Zürich durch. An der Aktion nahmen viele Aktivist*innen teil. Sie trugen Bilder des inhaftierten kurdischen Friedenspolitikers Abdullah Öcalan und Fotos der Hungerstreikenden.

„Durch den Widerstand werden wir gewinnen“, riefen sie und wiesen darauf hin, dass der Hungerstreik Tausender Gefangener mittlerweile ein kritisches Stadium erreicht hat. Viele der Hungerstreikenden befinden sich seit weit über einhundert Tagen im Hungerstreik, die Initiatorin des Hungerstreiks, die HDP-Abgeordnete Leyla Güven sogar bereits seit 198 Tagen. Am Ende der Kundgebung rückte die Polizei an und versuchte unter dem Vorwand die Kundgebung sei nicht angemeldet gewesen, die Personalien der Protestierenden festzustellen. Daraufhin kam es zu Spannungen zwischen den Teilnehmer*innen und der Polizei in deren Verlauf zwei Aktivisten festgenommen wurden. Haydar Yılmaz und Emre Aykulteli wurden die Hände auf den Rücken gefesselt und in ein Polizeifahrzeug gebracht. Die anderen Teilnehmer*innen protestierten gegen die Festnahme. Daraufhin ging die Polizei gegen die Menschenmenge vor und versuchte sie vom Platz zu drängen. Die Proteste gingen trotz Drohungen der Polizei weiter.

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